22.01.1990 durch die 10th (US) Mountain Division (3/14th Infantry) mit 6 Chinooks und 4 UH-60
Seetransport:
Antwerpen (Dewaide Dock) für die 194th Armored Brigade (Sep.) mittels USNS Pollux
Besonderheiten:
Es wurden keine Kampfpanzer und Panzerhaubitzen mit in das Manöver genommen!
15.000 Soldaten wurden aus der USA eingeflogen. 4.500 davon gehörten zur 10th (US) Mountain Div. (Ft. Drum, New York)
Es wurden 3.000 Fahrzeuge, sowie 27 Hubschrauber auf dem Seeweg transportiert.
Es nahmen 53.700 US und 3.800 deutsche Soldaten teil
800 Fahrzeuge wurden mit der Bahn weiter transportiert. 2.000 Fahrzeuge verlegten auf dem Landmarsch vom Hafen in das Übungsgebiet
Die Manöverzentrale war in Crailsheim untergebracht
Ein Teil der Fahrzeuge wurde auf Binnenschiffen auf dem Rhein zum Mannheimer Rhein Terminal verlegt. Das erste Schiff erreichte am 09.01. Mannheim
Ein Binnen- Transportschiff fasste 160 Rad- und 38 Kettenfahrzeuge
Die Fahrzeuge verlegten dann von Mannheim über die Autobahn Nürnberg - Heilbronn in das Übungsgebiet
Bei Pommertsweiler wurde eine “Killzone” eingerichtet
Teile der 10th Mountain Division (3-14 IR und 1-22 IR) führten mit 344 Mann mittels Chinook (10 Stück) am 22.01. Luftlandungen durch. Gestartet wurde von Geildorf
Die Anzahl der Unfälle nahm im Vergleich zur letzten Reforger-Übung um 63% zu (165 Unfälle mit 3 toten Zivilisten insg.)
Die Manöverschäden gingen im Vergleich zur letzten Reforger-Übung 32% von 3,4 Mill. DM auf 2,3 Mill. DM zurück
Die Stärke eine US Panzerbataillons umfasste während der Übung nur noch 120 Soldaten, 40 Rad- und 12 leichte Kettenfahrzeuge
Die 10th (US) Mountain Division verblieb noch für einige Wochen in der BRD um gemeinsam mit der 1. (GE) Gebirgsjägerdivision zu üben
Für den Rückflug der Truppen in die USA wurde u.a. der Flughafen Nürnberg genutzt
Das für die Simulation verwendete EDV- System hieß “Jess”
Das Manöverkonzept hieß: “Train Smart - Maneuver Smart”