Phase 1 (Marsch, 10.09. bis 13.09.): westl. d. Weser, Bassum, Hoya, Sottrum
Phase 2 (Gefecht, 13.09. bis 17.09.): östl. d. Weser und nördlich der Aller
Übungsablauf:
Phase 1: Marsch (10.09. bis 13.09.)
Phase 2: Gefecht (13.09. bis 17.09.)
Brückenschläge:
Weser bei Minden
Dortmund-Ems-Kanal (Kilometer 525) durch Flusspionierkommando 701 für die 7. (GE) Panzerdivision an vier Stellen
Luftlandungen (u. a.):
Wildeshausen durch das Fallschirmjägerbataillon 272 mit rund 300 Soldaten und 80 Fahrzeugen
Besonderheiten:
Unterstützung durch Luftwaffenübung “Cold Fire 82”. Es wurden täglich ca. 300 Flüge durch die Luftwaffe durchgeführt.
Es wurden 250 Flugzeuge und 150 Hubschrauber eingesetzt
700 Kampfpanzer kamen zum Einsatz
Es nahmen 29.000 deutsche (davon 4500 Reservisten), 3.000 amerikanische und 3.000 niederländische Soldaten teil
Die Übung ist Teil von “Autumn Forge 82”
Ein in den Graben gerutschter VW181 “Kübel” wurde von dem Elefanten “Mohini” aus dem Zirkus Krone zurück auf die Strasse gezogen
Die Übungsschaden-Zentrale war in der Niedersachsen-Kaserne in Barme untergebracht
Es entstanden Schäden in Höhe von ca. 2 Millionen DM
Für den Transport des US- Verbandes aus den USA (Fort Hood, Texas) an die Weser wurden nur 30 Stunden gebraucht.
Es wurden fünf C-141 zum Transport der Reforger-Truppen eingesetzt, die für den Flug 10 Std. benötigten und auf der Ramstein AB landeten
Die US-Reforgereinheit übernahm in Germersheim ihre M60 Panzer (40 Stück) , die in 18 Std. per Bahn in das Übungsgebiet bei Achim (Bremen)transportiert wurden
Es kamen u.a. 120 Geschütze, 315 Raketensysteme, sowie 300 Meter Brückenbaugerät zum Einsatz
Es standen 20.000 Liter Kerosin, 100.000 Liter Benzin, 220.000 Liter Diesel, 450.000 Schuss (Gewehre), 10.000 Flugabwehrwaffen, sowie 50.000 Detonationskörper zur Verfügung
285.000 Rationen (800 Tonnen) wurden bereitgestellt. 3.800 Kalorien pro Kopf und Tag
Bei Schaförden fand am 14.09.1982 (11:00 bis 15:00 Uhr) die grösste Panzerschlacht der Übung statt
Für den Abtransport per Bahn wurden 115 Züge mit insg. 1.500 Waggons angemietet. Als Verladebahnhof wurde u.a. Hoya genutzt.