1. (GE) Gebirgsdivision (Garmisch-Partenkirchen) für Rot:
12. (GE) Panzerdivision (Veitshöchheim)
Besonderheiten:
Es war die grösste Übung, die das deutsche Heer 1977 abgehalten hat
Luftwaffenunterstützung erfolgte im Rahmen von “Cold Fire 77”. Es wurden 200 Flüge pro Tag freigegeben, die aufgrund der Wetterlage nur zum Teil geflogen wurden. Es kam zu 306 Flügen für Rot und 270 für Blau (576 insg.)
25.000 Soldaten (davon 3.500 US) gehörten zur Übungstruppe
Zur Leitungs- u. Schiedsrichtertruppe gehörten 13.000 Soldaten
Es kamen 500 US-Radfahrzeuge zum Einsatz
Es kamen 400 Kampfpanzer vom Typ Leopard und 200 Schützenpanzer vom Typ Marder zum Einsatz
Weitere Kettenfahrzeuge:6
M113: 450x BW, 350x US
Geschütze (155 bis 203mm): 130x
Flugabwehr, Pionierpz usw.: 250x
Kampfpanzer M60A1 (US): 50x
Spähpanzer M551 Sheridan (US): 50x
Panzerhaubitzen M109A1 (US): 18x
Es kamen 140 Hubschrauber zum Einsatz. Davon gehörten 30 den USA (u.a. 12x AH-1Q “Huey Cobra”)
Der Übungsname leitet sich vom Namen des germanischen Stammes ab, der das Übungsgebiet in vergangenen Tagen bevölkert hat
Bei Unfällen kam zwei Bundeswehrsoldaten um das Leben, ansonsten gab es nur wenige Unfälle
auf eine grosse Panzerschlacht wurde verzichtet
Wetter:
vor der Übung herrschte gutes Wetter, was Flurschäden gering hielt
während der Übung herrschte schlechtes Wetter, welches die Übungstruppe belastete